Steiner Designs

Zwischen Licht und Weite​

Der Pfälzerwald ist für mich nicht nur ein Rückzugsort sondern auch ein Ort der Inspiration und der Ruhe. Mitten in der Natur finden sich hier zahlreiche Felsen und Burgen. Manche eher prominent und oft besucht, andere kaum bekannt und gut versteckt zwischen Hügeln und Bäumen. In den vergangen Jahren habe ich zahlreiche Touren unternommen, um möglichst viele dieser Orte zu erkunden und fotografisch festzuhalten. Die ersten Lichtstrahlen am Morgen, die Stille, welche langsam in Vogelzwitschern übergeht und der Nebel, der sanft über die markante Silhouette eines Felsen oder einer Burg wabert, sind für mich pures Glück. Bei meinen Fotografien geht es mir vor allem darum, dieses Gefühl zu vermitteln, diese Magie, die die Natur und ganz besonders die Pfalz so einzigartig macht.

Trifels nach einem Sommerregen
Goldener Pfälzerwald
Burg Altdahn im Nebel
Wegelnburg
Über Annweiler
Kiefer im Bärenbrunner Tal
Burg Drachenfels
Tief im Pfälzerwald
Nebelstimmung im Pfälzerwald
Burg Gräfenstein
Geiersteine im Morgengrauen
Hügel im Pfälzerwald
Lämmerfelsen
Rötzenfelsen
Nebelmeer

Hol dir die Pfalz nachhause

Meine Aufnahmen kannst du dir auch als hochwertige Fine Art Prints nach Hause holen. Jedes Motiv wird sorgfältig vorbereitet und auf ausgewählten Materialien produziert, damit Farbe, Tiefe und Stimmung genauso wirken wie in der Natur selbst.

Sag mir einfach, welches Bild dir gefällt, in welchem Format du es dir wünschst und ich melde mich dann mit einem individuellen Angebot zurück.

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    Wie ein Bild entsteht

    Es ist noch Nachmittag, als ich mich auf den Weg mache, denn der Sonnenuntergang ist bereits um 17:49 Uhr. Den kalten, rauen Novembertag habe ich vorm Laptop inmitten der dichten Nebelsuppe verbracht. Doch ich habe Hoffnung.

    Mit meinem kleinen Auto mache ich mich auf den Weg nach Annweiler zu einem meiner Lieblingsfelsen in der Pfalz für eine gemütliche Feierabendrunde. Auf dem Parkplatz angekommen, herrscht um mich herum immer noch dichter Nebel, und ich überlege kurz, ob ich die Höhenmeter überhaupt auf mich nehmen soll. Aber die Angst, vielleicht doch etwas zu verpassen, ist zu groß, also mache ich mich auf den Weg.

    Sobald der Weg an Steigung gewinnt, merke ich rasch, dass sich der Nebel etwas lichtet, und kurz bevor ich den Felsen erreiche, sehe ich sogar Sonnenstrahlen. Ich befinde mich genau an der Nebelgrenze, und mein Herz macht einen kleinen Sprung, denn ich werde gleich meinen ersten Sonnenuntergang über dem Nebel erleben. Hierbei handelt es sich um ein besonders seltenes Spektakel, da sich der Nebel meist im Laufe des Tages auflöst, mit einer dichten Wolkendecke verbunden ist oder das Wetter einfach nicht mitspielen will.

    Ich kraxle also auf den Felsen, und oben angekommen hätte ich einiges erwartet, aber nicht diesen perfekten Anblick. Der Pfälzerwald ist in goldenes Licht getaucht, knapp unter mir eine dichte Nebeldecke, unter der die Ortschaften verschluckt zu sein scheinen. Und das Beste: Ich bin komplett alleine. Meine Kamera, die ich natürlich immer dabei habe, wird ausgepackt und ich mache ein paar erste Aufnahmen.

    Langsam nähert sich die Sonne dem Horizont und die Stimmung verändert sich. Die Schatten der Bergspitzen, die aus dem Nebel ragen, werden länger, und der Himmel färbt sich rosarot. Da mich jetzt wohl auch noch eine Himmelsröte erwartet, kann ich mein Glück kaum fassen. Ich mache einige weitere Aufnahmen, doch gleichzeitig wird mir bewusst, dass dies wohl ein Sonnenuntergang ist, an den ich mich den Rest meines Lebens erinnern werde. Und deshalb genieße ich einfach nur den Augenblick. Ganz für mich sehe ich zu, wie das letzte Licht der Sonne am Horizont verschwindet. Ich mache ein paar letzte Aufnahmen des Spektakels und packe meine Kamera wieder weg, denn meine Bilder sind im Kasten und der Moment ist eingefangen.

    Ein letztes Mal blicke ich in die Ferne und mache mich auf den Rückweg, hinein in den Nebel und den nun dunklen Wald.